Regenbogenball 2008
Zuerst einmal ein kleiner Ausschnitt von Les Schuh Schuh die wieder Einmal in der Eröffnung glänzten:
Dieses Jahr haben sie sich selbst übertroffen!
Der Wiener Regenbogenball, der am 26. Jänner 2008 über das Parkett des Parkhotels Schönbrunn gelegt wurde, war wieder einmal der schwul-lesbischen Höhepunkt der Ballsaison. Denn die beliebte Benefizveranstaltung zur Finanzierung der Regenbogenparade im nächsten Jahr wird wurde mit vielen musikalischen und sonstigen Schmankerln zelebriert.
Zwar konnte ich noch ein wenig die Eröffnung knipsen und einige Videos drehen aber Blöderweise gibt es nicht einmal ein Vernünftiges Foto von der schärfsten Frau des Abends. Diese stand nämlich wie alle anderen brav auf der Bühne und lies sich für all die Mühen der vergangenen Wochen und Monate feiern. Leider ohne mich. Ich kippte da schon mein Erstes Glas Cola in einen Plastik Becher.
Das Regenbogen-Komitee unter der Leitung von Tanzmeister Wolfgang Stanek hatte den Ball eröffnet, unterstützt von „Les Schuh Schuh“, Wiens schwuler Tanzformation. Zu den klang- und glanzvollen Namen der Mitwirkenden gehören „Desert Wind“, die von Eric Larry gegründete Jazz-Funk-Band mit besonderem Touch, dem Hebrew-Jazz. Mit Boglarka Babiczki hatte der Regenbogenball eine aufstrebende junge Künstlerin im Programm. Ihre ganz besondere Mischung aus Jazz und Lounge-Musik machte den Reiz des ungarischen Jazz-Talents aus – passend für die intime Sissy-Bar des Parkhotels. Ein ganz besonderes Highlight wird die Lichtshow von „Illumination“ sein, mit spektakulären Elementen der klassischen und der Spinning-Jonglage.
Den Haupt-Showakt „SheSays“, die „jungen Österreicher“, Gewinner des Amadeus-Newcomer-Awards war gegen Mitternacht der absolute Renner des Abends.
Im großen Tanzsaal hatte in bewährter Manier die „Wiener Damenkapelle Johann Strauß“ abwechselnd mit der Band „A-Live“ mit ihrem breit gefächerten Musikprogramm dafür gesorgt, dass die Tanzfläche immer voll war, und DJs der Wiener Szenedisco „Why Not“ hatten im Untergeschoß Solid Gold Music auflegt. Die Disco war wie immer Rand voll und shakte zu Homo Songs bis zu den frühen morgen stunden J
So gegen Zwei Uhr Morgens wurde die Tombola aufgelöst bzw. wurde endlich die Preise gezogen. Zwar haben wir die Ägypten Reise nicht gewonnen auch nicht die tollen Gutscheine für das John Harris Fitnesscenter. Dafür aber einpaar anderer netter Gutscheine, Bücher und einen Regenbogen Teddy der aber schon lange nicht mehr in unserem Besitz ist. Die Ausgabe der Gewinne, bei der wir uns natürlich auch bereitwillig zur mithilfe erklärt haben, ging auch nur mühsam und stressig zu werke. Um Fünf Uhr traten wir den Heimweg an. Müde, verschwitzt und mit wunden Füssen fielen wir ins bett.
*hehehe*Übrigens, für mein Kleid bekam ich einige Komplimente. Und von allen Seiten hörte ich, dass meine Freundin uuuuunheimlich scharf aussieht. Nun ja. Eigentlich sieht sie ja immer scharf aus, aber Samstags… Samstags sah sie wirklich unglaublich gut aus.
j
Der 11. Regenbogenball war mit Abstand wohl der beste Ball dieses Jahrzehntes.


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