Manchmal, da mag ich meinen Job nicht.

•15. April 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Im Radio läuft chillige Gute Laune Musik, während furchtbare Tatsachen in ein Protokoll eintrage. Den schrecklichen Alltag einer Frau die sich noch vor knapp zwei Stunden auf der Flucht vor ihrem Lebensgefährten befand. Ich höre Jack Johnson, während ich die Beweisfotos bearbeite und sich vor meinem geistigen Auge ein Thriller abspielt.

Ich tippe die Geschichten und Vorfälle einer Frau der ich gerade die Hand halten, ein Taschentuch reichen und ihr Kind trösten musste. Manchmal mag ich meinen Job gar nicht.

Ahh.. ich könnt kotzen..

Nachtaktivitäten

•18. März 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich freue mich immer wieder, wenn ich höre wie viel Spass meine Freunde und KollegInnen des Nächtens haben. Party Bilder auf Facebook und mehrfach bestempelte Unterarme bezeugen die Nächtlichen Party Aktionen. Nicht, dass ich großartig Eifersüchtig wäre. Aber manche Menschen unter uns sind schon von Glück geküsst. Arbeiten? Brauchen sie nicht, Mammi und Papi bezahlen deren Wohnung und Lebensstil. Sowas hat schon was. Nur zu gerne wäre ich auch eine von diesen vielen.
Aber leider ist dem nicht so. Ich musste immer schon arbeiten. In meinem Leben war ich erst ein Jahr in Summe Arbeitslos. Klingt viel würden manche wohl sagen. Wenn ich jedoch anmerken darf, ich habe bereits 13 Arbeitsjahre auf dem Buckel. Es hat noch nie etwas geholfen, wenn ich herum geraunzt habe. Die Situation schnell zu akzeptieren hilft da hingegen schon sehr viel mehr. Und zumindest bisher hat sich sehr vieles zum Guten gewandt. Aus beinahe allem Schlechten entstand etwas Gutes.

Ich stelle also fest, dass mir kaum etwas Geschenkt wird. Ausser natürlich, wenn es von einem Laster fällt oder eine in einem Lager befindliche Palette umgefahren wird in dem mein Bruder arbeitet  - muss ich für alles selbst aufkommen. Die war nun ein kurzer Exkurs und ein wenig Raunzerei.  Somit zurück zum Thema: Nachtaktivitäten.

Die heutige Nachtaktivität ist, heute wie auch schon vorgestern, FH Nachtdienst inklusive Notruf. Eigentlich habe ich keine Zeit hier meinen Senf zu posten, aber das Büro ist nun offiziell zu und ich gönne mir einmal ein paar Minuten Auszeit. In der kurzen Zeit in der ich hier bin hatte ich bereits zwei Aufnahmen und rund 10 Anrufe am Notruf.

Eigentlich mag ich das. Das Telefon läutet und mein Puls wird ein wenig schneller. Welches Telefon ist es? Notruf oder Journaldienst? Jedesmal auf´s neu diese kleine Spannung. Und ist es dann Tatsächlich der Notruf können mich 1000 verschiedene Situationen erwarten. Heute waren es Gott sei Dank keine Akuten Problemfälle eher Vermittlungen an andere Institutionen.

Und sonst so? Diese Woche war ich auch wieder am Strassenstrich. Leider bekam ich dieses mal kein neues Interview für unsere Forschungsarbeit. Aber dafür sind wir nun wieder zahlreiche neue Eindrücke reicher, hatten intensiven kontakt zur Polizei und wurden schlussendlich auch gefragt ob “wir frei wären”.  Leider waren wir weder Frei noch interessiert. Aber gut zu wissen, dass wir wohl heiß genug ausgesehen hätten. ;)

Bachelor Allüren und anderer Fachhochschul Quatsch..

•18. März 2011 • 2 Kommentare

Wärend sich mein Vater immer noch den Kopf über mein “Promotions Geschenk” zerbricht, amüsiere ich mich köstlich über die Nebenerscheinungen meiner Bachelor Arbeit und dem “fertig werden” an der Fachhochschule. Nebenbei bemerkt und zu meiner Verteidigung. Nicht ICH habe ich gesagt er solle mir ein “Promotions Geschenk” kaufen. Auf diese geniale Idee kam er von ganz alleine. Zwar habe ich noch nicht darüber nachgedacht meinen MA, Doc. oder PHD zu machen. Aber hey, ich werde sicher keines der Promotions Geschenke meiner Familie ablehnen ;)

Und sonst. Während diverse KollegInnen ihre besäufnisse, Abschlusstreffen und/oder Laufbahnen planen, versuche ich immer noch  sämtliche Motivaton zusammen zu kratzen um endlich an der ******* BA Arbeit weiter zumachen.

Was tun depressive..

•3. März 2011 • 2 Kommentare

ja was tun sie eigentlich?

Bloggen sie? Kochen Sie oder sperren sie sich für gewöhnlich zuhause ein?
Kochen sie Marmelade ein oder versuchen sie gemeinsam mit 10000 anderen bei IKEA nicht mehr so alleine zu sein? Oder streicheln sie melancholisch ihren Hund und denken an die ach so “Gute Alte Zeit”?

Alles durchaus möglich. Depressive Menschen tun auf so unerwarteter weise ach so unglaublich viel um sich in ihrem Leid zu suhlen.

Ich bin anders. Nicht, dass ich mich nicht auch suhlen würde – aber ich leide immerhin nicht an der 0815 Depression des normalen Arbeiter Proletariats.  ICH, meine Lieben bin ein Workaholic. Eine Süchtige. Die Besonderheit liegt aber an der Freiwilligkeit. Es ist nicht so, dass ich gerne an die 50h die Woche arbeite. Aber man setzt mir eine Waffe an die Schläfe und zwingt mich dazu. Immer vorangetrieben von Rechnungen und Lebenserhaltungskosten. So ein Studium kostet. Es kostet mich mein Leben, wenn ich so weiter mache. Zitat meiner Ärztin. Danke an dieser Stelle.  Aber zurück zu der Besonderheit meiner Person. Wie gesagt. Ich bin anders. Ich bin keine der zahlreichen 0815 Depressiven. Ich, meine Lieben erliege dem Burnout Sydrom. Nun gut, Burnout ist keine Besonderheit mehr. Aber in den Kreisen in dennen ich mich zwanghaft bewege wohl doch. Burnout? Ich dachte du studierst nur? Ja,.. ich studiere nur.. noch.. immer noch! Aber.. liebe Mitmenschen. Ich Arbeitete auch bis zu 55h die Woche. Pflegte meine Großmutter. Kümmerte mich um Mensch und Tier hatte immer ein offenes Ohr für diverse Problemchen und.. studierte immer noch.

Ich will Keine Loberen.. es sei denn sie sind schwimmen in selbstgemachten Hühnersuppe. Aber ein wenig Anerkennung wäre doch Balsam. (<– Fishing for compliments!)

Und so? Womit vertreibe ich mir somit die depressiven Episoden? Ich Singe.. Aber keine Angst. Nicht in großen Konzertsälen und auch nicht unter der Dusche. Und überhaupt nur da wo mich (kaum) eineR hören kann. Nur für mich.. Am Pc. Im Park. Beim Spazieren gehen mit dem Hund. Unter der Dusche. Oder auch nur ganz lautlos in meinem Kopf. Und warum? Weil es mir gut tun. Es mir entspannung bringt.

Und wenn es dann kommt – das oft nie endende tief. Bin ich trotzdem manchmal nicht gewappnet. Aber es soll nur kommen. Auch das geht vorrüber. Es ist immer vorrüber gegangen. Und, siehe da. Das Licht am Ende des Tunnels war noch nie so nah wie heute. September. Ich komme. Oder vielleicht gehe ich auch. Packe meinen 120 Sachen und verlasse das Land. Vielleicht komme ich wieder. Vielleicht gehe ich auch erst in 4 Semestern. Aber das Licht ist da.. und das ist gut so.

Ende in Sicht :)

You don´t own me!

•12. Dezember 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

 

“I’m young and I love to be young
I’m free and I love to be free
To live my life the way I want
To say and do whatever I please”

Suizid auf Raten..

•11. Dezember 2010 • 1 Kommentar

 

Jetzt war ich wirklich sehr lange Abstinent. Ich weiß gar nicht wo ich nun genau anfangen soll nach zuerzählen. Der Suizid auf Raten ist nun vorbei. Getrennt & geschieden sozusagen. Gut, Freundinnen habe ich dadurch auch verloren. Aber die waren es schlussendlich nicht sehr Wert. Und so begann im August.. und eigentlich schon im Juli 2009 mein neues Leben. Hier einige Schalgwörter:

Der letze Sommer.   Medikation.   Anja.   Zölibat.   04.12.09 G.Spot & Jahrestag.      CSD Mannheim.   Annette.   Polyamorie.   Hector.   Zusammenziehen.   Renovieren.  

 

Es schneit.. Schon wieder.

•11. Dezember 2010 • 1 Kommentar

Eigentlich wollte ich ja etwas loswerden.. aber.. ich glaube wir vertagen dies.

 
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